Jungheinrich, Kaltenkirchen – Deutschland
Luftbefeuchtung in Open Space Buros bei Jungheinrich
Direkt im Raum Luftbefeuchtung

Luftbefeuchtung in den Büros des Jungheinrich-Ersatzteilzentrums

Alles begann 1953 mit einer kleinen Werkstatt und dem ersten elektrischen Vierrad-Gabelstapler, der „Ameise“, die Industriegeschichte schreiben und zum Gattungsbegriff für Palettenhubwagen werden sollte. Die von Dr. Friedrich Jungheinrich in Hamburg gegründete H. Jungheinrich & Co. Maschinenfabrik mit zunächst 30 Mitarbeitern hat sich seitdem zu einem Konzern mit über 20.000 Mitarbeitern entwickelt. Heute gehört Jungheinrich zu den drei größten Unternehmen seiner Branche weltweit. Als Fertigungsdienstleister und Lösungsanbieter für Intralogistik unterstützt das Unternehmen seine Kunden mit einem umfassenden Angebot an Staplern, Regalsystemen, Dienstleistungen und Beratung.

Entscheidung für Open-Space

Anlässlich seines 60-jährigen Jubiläums im Jahr 2013 stellte Jungheinrich die Weichen für weiteres konsequentes Wachstum, das bis heute anhält: Neben zwei neuen Produktionsstandorten in China und Deutschland eröffnete das Unternehmen auch ein hochmodernes Ersatzteilzentrum in Kaltenkirchen bei Hamburg. Zur Optimierung des Ersatzteilmanagements wurden ein 31 Meter hohes Hochregallager und ein automatisches Kleinteilelager für über 90.000 Lagerartikel gebaut. „Damit können wir heute eine Ersatzteilverfügbarkeit von über 98 Prozent garantieren, doppelt so viel wie 2013“, erinnert sich Jens Ringeling, der als Gruppenleiter für das Facility Management am Standort verantwortlich ist. Die Büros im Verwaltungsgebäude des Ersatzteilzentrums sind als Großraumbüro mit einer Fläche von 3.800 m² konzipiert. Die Entscheidung für dieses Raumkonzept ermöglicht eine transparentere und direktere Kommunikation zwischen den Mitarbeitern. Für Jens Ringeling hat die offene Arbeitsplatzgestaltung klare Vorteile, stellt aber auch besondere Herausforderungen dar: „Sie fördert die Kommunikation zwischen den Teams und regt Ideenfindungs- und Problemlösungsprozesse an. Unsere Kunden erhalten einen noch besseren Service. Andererseits hatten die Mitarbeiter vor allem zu Beginn Vorbehalte hinsichtlich Lärmbelästigung, mangelnder Privatsphäre, unzureichendem Tageslicht und schlechter Luftqualität.“ Eine kreative Innenraumplanung mit Musterflächen und Informationsveranstaltungen für die Teams trug dazu bei, viele dieser Bedenken vor dem Umzug in das neue Gebäude auszuräumen. Nach dem Einzug in die Büroräume gab es jedoch zunehmend Beschwerden über das Raumklima im Winter.

Beschwerden über trockene Luft

Insbesondere in den Großraumbüros wurde die Luftfeuchtigkeit als zu niedrig empfunden: Nachdem einzelne Mitarbeiter über trockene Augen und Atemwege sowie Heiserkeit klagten, bestätigten Messungen des Facility Managements eine Luftfeuchtigkeit von nur etwa 20 Prozent. „Der Wert war definitiv zu niedrig. Wir haben das Thema dann mit dem Betriebsrat im Arbeitsschutzausschuss besprochen und beschlossen, nach technischen Lösungen zu suchen“, erklärt Jens Ringeling die Ausgangssituation. Um geeignete Nachrüstungsmöglichkeiten zu evaluieren, beauftragte Jungheinrich ein Ingenieurbüro mit der Entwicklung eines Befeuchtungskonzepts. Dabei wurden sowohl eine zentrale Befeuchtung im Lüftungssystem als auch eine dezentrale Direktraumbefeuchtung in Betracht gezogen. Bei der Abwägung der Vor- und Nachteile achtete Jens Ringeling nicht nur auf die Investitionskosten, sondern auch auf die laufenden Betriebskosten: „Wir haben uns letztendlich für die Direktraumbefeuchtung mit Hochdruckdüsen entschieden, da die Energiekosten geringer sind und der Aufwand für die Hygiene geringer ist. Auch das Wartungskonzept spielte bei dieser Entscheidung eine große Rolle.“ 2017 fiel die Wahl auf den Hersteller Condair und dessen Luftbefeuchtungssystem Nanofog, das speziell für Büroanwendungen entwickelt wurde.

Sichere Luftbefeuchtung

In den Großraumbüros sind über 70 Nanofog-Luftbefeuchter im Einsatz, die das ganze Jahr über für eine optimale relative Luftfeuchtigkeit von 40 Prozent sorgen. Sichtbar ist lediglich ein feiner Nebel, der entsteht, wenn die Luftfeuchtigkeit unter den eingestellten Sollwert fällt. Das System wird durch Hygrometer gesteuert, die gleichmäßig über die Bürofläche verteilt sind, um die Luftfeuchtigkeit zu messen und bei Bedarf die Befeuchtung zu aktivieren. Die feine Zerstäubung des Wassers wird durch Hochdrucktechnik und vorgeschaltete Wasseraufbereitung ermöglicht: Eine Hochdruckpumpe erzeugt einen Betriebsdruck von bis zu 70 bar und fördert das Wasser durch Hochdruckleitungen zu den Luftbefeuchtern in den Räumen. „Die Installation verlief absolut problemlos und konnte sogar während des laufenden Betriebs durchgeführt werden“, beschreibt Jens Ringeling die einfache Nachrüstung des Luftbefeuchtungssystems. Das Herzstück der Anlage ist die Wasseraufbereitung, die ebenso wie die Hochdruckpumpe in transportablen Servicecontainern installiert ist. Dort wird das Wasser kontinuierlich entmineralisiert und alle Verunreinigungen und Keime entfernt. Alle sechs Monate erhält das Team von Jens Ringeling generalüberholte und gereinigte Container als Ersatzgeräte und muss sich nicht selbst um die Wartung der Anlage kümmern: „Ein sicherer und hygienischer Betrieb ist für uns ebenso wichtig wie die externe Dokumentation, die auch regelmäßig von unserem Betriebsrat angefordert wird.“ Zum Servicepaket des Herstellers gehört daher auch die jährliche Zertifizierung nach VDI 6022, Blatt 6, die durch umfassende Tests des Systems bestätigt, dass bei Jungheinrich alle notwendigen Hygienemaßnahmen nach dem aktuellen Stand der Technik eingehalten werden.

Arbeitsplätze, in denen man sich wohlfühlt

Seit der Inbetriebnahme der Direktraumbefeuchtung ist die Luftfeuchtigkeit für die Mitarbeiter kein Thema mehr. „Wir haben unmittelbar nach der Nachrüstung viel positives Feedback erhalten. Die Luft fühlt sich insgesamt frischer an, und es gibt keine Beschwerden mehr“, bestätigt Jens Ringeling. Die kontrollierte Luftfeuchtigkeit ist bei Jungheinrich in Kaltenkirchen zu einem wichtigen Bestandteil einer attraktiven Arbeitsplatzgestaltung geworden. Neben der Optimierung des Raumklimas sind weitere Maßnahmen geplant, wie beispielsweise die Neugestaltung der Büroumgebung mit zusätzlichen Kommunikationsbereichen und Räumen für Konzentration und Gruppenarbeit. Gerade im Zusammenhang mit hybridem Arbeiten sollen die Mitarbeiter gerne ins Büro kommen und dort zusätzliche Vorteile erleben, die ihnen bei der Arbeit von zu Hause aus nicht zur Verfügung stehen. „Unsere zusätzliche Luftbefeuchtung passt sehr gut dazu, denn der positive Effekt ist sofort spürbar und wirkt sich direkt auf die Zufriedenheit der Mitarbeiter und den Gesundheitsschutz aus“, fasst Jens Ringeling die gewonnenen Erfahrungen zusammen.

„Unsere zusätzliche Luftbefeuchtung passt sehr gut, denn der positive Effekt ist sofort spürbar und wirkt sich direkt auf die Zufriedenheit der Mitarbeiter und den Gesundheitsschutz aus."

Jens Ringeling, Gruppenleiter Facility Management, Jungheinrich Ersatzteilzentrum

Luftbefeuchtung in Open Space Buros bei Jungheinrich

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Direkt-Raumluftbefeuchtung in Aktion

Projekte und Referenzen

Laverana GmbH & Co. KG, Hannover (Deutschland)

Für den Naturkosmetik-Hersteller lohnt sich die Direkt-Raumluftbefeuchtung doppelt: Schutz vor ausgetrockneten Schleimhäuten und Atemwegsinfekten und Wertschätzung für die Mitarbeitenden.

JURA Kommunikations-Center, Nürnberg (Deutschland)

Um vor Atemwegserkrankungen und Stimmstörungen zu schützen, ist im Jura Kundenkommunikations-Center eine Direkt-Raumluftbefeuchtung im Einsatz.

Thomann GmbH, Treppendorf (Deutschland)

Eine Direkt-Raumluftbefeuchtung ist fester Bestandteil der Klimatisierung: für Gitarren, Trompeten, Kunden und Mitarbeitende. Im Thomann Musikhaus garantiert eine kontrollierte Luftfeuchte Schutz, Atmosphäre und Gesundheit.

Robert Koch-Institut, Berlin (Deutschland)

Mit dem nachträglichen Einbau einer Direkt-Raumluftbefeuchtung schützt das Robert Koch-Institut die Mitarbeitenden in den Laboren vor gesundheitlichen Belastungen und erhöht das Wohlbefinden.

Sparkasse Mainfranken, Würzburg (Deutschland)

Der Mensch zählt - Luftbefeuchtung im Kreditinstitut Die Sparkasse Mainfranken Würzburg gehört mit über 1.800 Mitarbeitern und 137 Geschäftsstellen zu den Top 30 Sparkassen in Deutschland. In der Geschäftsstelle Karlstadt sorgt seit 2014 eine Direkt-Raumluftbefeuchtung für ein optimales Raumklima. Die Geschäftsstelle in Karlstadt ist bereits die zweite Filiale des Kreditinstituts mit einer zusätzlichen Luftbefeuchtung. Durch die Befeuchtung des Kundenzentrums, der Schalterhalle, der Kreditabteilung und weiterer Büroflächen profitieren Kunden und Mitarbeiter der fränkischen Sparkasse jetzt von einem gesunden und vitalisierenden Raumklima.

Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart (Deutschland)

In einer 2-jährigen Studie hat das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO die Bedeutung und Wirkung der Luftfeuchte im Büro untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Luftfeuchte einen positiven Effekt auf die Beurteilung des Arbeitsplatzes hat und sich ebenso auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Büroarbeiter auswirken kann.

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