Gefährdungsbeurteilung bei zu trockener Luft
Führungskräfte und Verantwortliche im Bereich Gesundheit und Sicherheit sind häufig mit Beschwerden über zu trockene Luft überfordert. Durch eine Gefährdungsbeurteilung kann das unsichtbare Risiko durch zu trockene Luft am Arbeitsplatz sichtbar werden.
Unsere Luft zum Atmen ist ein Lebensmittel. Doch wenn sie zu trocken wird, kann auch Luft gefährlich werden. Optimiert werden kann allerdings nur, was auch beachtet und gemessen wird. Die Bedeutung der Luftfeuchte ist jedoch häufig nicht bekannt und in den Regeln des Arbeitsschutzes nicht verbindlich hinsichtlich einer Mindestluftfeuchte geregelt. Umso wichtiger ist es, die Luftfeuchte in Unternehmen im Rahmen einer betrieblichen Gefährdungsbeurteilung kontinuierlich zu beurteilen. Als ein Baustein für mehr Prävention und Leistungsförderung kann die Optimierung der Luftfeuchte ein erfolgreiches Instrument des Arbeitsschutzes sein, das zusätzlich auch positiv auf die Attraktivität des Arbeitgebers und auf die Bindung der Mitarbeitenden einzahlt. Zu trockene Luft ist mit vielen gesundheitlichen Belastungen und Störungen des Wohlbefindens in Verbindung zu bringen und daher durch eine Risikoanalyse regelmäßig zu bewerten.

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Die Gefährdungsbeurteilung ist ein wichtiger Hebel zur systematischen Problemlösung. Die Pflicht des Arbeitgebers zur Gefährdungsbeurteilung resultiert aus § 5 des Arbeitsschutzgesetzes: „Der Arbeitgeber hat durch eine Beurteilung der für die Beschäftigten mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdung zu ermitteln, welche Maßnahmen des Arbeitsschutzes erforderlich sind.“
Eine Gefährdung am Arbeitsplatz kann sich auch aus physikalischen Einwirkungen (z.B. aus dem Raumklima: Temperatur und Luftfeuchte) ergeben. Demnach ist der Arbeitgeber verpflichtet, die Arbeit so zu gestalten, dass gesundheitliche Gefahren vermieden und verbleibende Gefährdungen minimiert werden. Er hat dazu geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Die Schutzmaßnahmen haben sich am Stand von Technik, der Arbeitsmedizin und der Hygiene zu orientieren.
Beim Vorgehen ist eine bestimmte Rangfolge vorgeschrieben: Technische Schutzmaßnahmen vor organisatorische und personenbezogenen Maßnahmen (TOP-Prinzip).

Risiko-Analyse und TOP-Prinzip einer Gefährdungsbeurteilung
Eine betriebliche Gefährdungsbeurteilung bietet Verantwortlichen im Bereich Gesundheit und Sicherheit die Möglichkeit, gezielt auf Beschwerden zu reagieren und Verbesserungen einzuleiten. Sie beginnt mit regelmäßigen Messungen der relativen Luftfeuchte über längere Zeiträume. Auf Basis dieser Daten erfolgt eine Risikoanalyse, aus der konkrete Ziele abgeleitet werden.
Die anschließenden Maßnahmen orientieren sich am sogenannten TOP-Prinzip: Technische Lösungen stehen an erster Stelle, gefolgt von organisatorischen und personenbezogenen Maßnahmen. Als wirksame Schutzmaßnahmen gelten insbesondere technische Lösungen wie die zusätzliche Luftbefeuchtung, die sich auch nachträglich in bestehende Bürogebäude integrieren lässt. Die Umsetzung einer Gefährdungsbeurteilung zur Luftfeuchtigkeit erfordert die Zusammenarbeit verschiedener Akteure im Unternehmen. Wichtige Ansprechpartner für Office-Entscheider sind die Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Sicherheitsbeauftragte, Betriebsärzte, Betriebsräte und das Facility Management.
Abbildung: Das Top-Prinzip am Beispiel "Luftfeuchte"

Erfolgreiche Umsetzung einer Gefährdungsbeurteilung
Die Berücksichtigung der Luftfeuchtigkeit in einer Gefährdungsbeurteilung ist ein fortlaufender Prozess. Voraussetzung für das Gelingen ist, dass die Relevanz der Luftqualität im Unternehmen generell verankert und eine kontinuierliche Umsetzungsstrategie zur Verbesserung realisiert wird.
Dabei sollte vor allem auch die Mitwirkung der Mitarbeitendengefördert, Wissen vermittelt und wertschätzend kommuniziert werden. Eine ganzjährig optimale Luftfeuchte kann dadurch ein wichtiger Beitrag zur Prävention und zur Förderung der Leistungsfähigkeit werden, der gleichzeitig die Attraktivität des Arbeitgebers stärkt und zur langfristigen Bindung der Mitarbeitenden beitragen kann.
Abbildung: Risikobewertung "Trockene Luft"

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