
Feuchtigkeitsregulierung im legendären Heizkraftwerk Spittelau in Wien
Das markanteste aller Hundertwasser-Gebäude in Wien ist das Fernwärmekraftwerk in Spittelau. Das Gebäude beherbergt eine von drei thermischen Abfallbehandlungsanlagen, die von der Fernwärme Wien GmbH betrieben werden, und wurde 1971 hauptsächlich zum Beheizen des etwa 2 km entfernten „Neuen Allgemeinen Krankenhauses” errichtet. Der riesige Turm mit seiner goldenen Kugel, der von fast jedem hohen Punkt der Stadt aus zu sehen ist, ist charakteristisch für den Künstler Friedensreich Hundertwasser.
Ebenso beeindruckend ist die fantasievolle Pflanzkübelanlage über dem Abfallanlieferungsbereich. Sie enthält mehrere Bäume, die das für Hundertwasser so wichtige Erlebnis des Kontakts mit der Natur und den wechselnden Jahreszeiten ermöglichen. Condair-Dampf-Luftbefeuchter sorgen für eine angenehme Luftfeuchtigkeit im Gebäude.
Das innovative Steuerungssystem mit Touchdisplay gewährleistet eine hervorragende Funktionstransparenz und eine präzise Dampfzufuhr. Die Geräte sind das Ergebnis jahrzehntelanger Erfahrung und entsprechen dem neuesten Stand der Technik in der modernen Dampfbefeuchtung.

Heizwerk Spittelau
Von außen ist es ein beeindruckendes Kunstwerk. Von innen ist es eine hocheffiziente Entsorgungsanlage. Mit einer jährlichen Verbrennungskapazität von 250.000 Tonnen Abfall ist „Spittelau“ eine der größten Müllverbrennungsanlagen in der österreichischen Hauptstadt. Mit ihrer vom Wiener Künstler Friedensreich Hundertwasser gestalteten Fassade ist sie auch ein beliebtes Ausstellungsstück für Kunst- und Architekturliebhaber aus aller Welt.
Diese Kuriosität – eine von drei thermischen Abfallbehandlungsanlagen, die von der Fernwärme Wien GmbH betrieben werden, und wahrscheinlich weltweit einzigartig – wurde nun nach dreijähriger Bauzeit renoviert. Die ursprüngliche Vorgabe für das im Juni 2015 abgeschlossene Projekt lautete: „Die Außenfassade darf nicht verändert werden, aber innen soll kein Stein auf dem anderen bleiben.“
Die Anlage wurde komplett renoviert, da nach mehr als 40 Jahren Betrieb wichtige Komponenten das natürliche Ende ihrer Lebensdauer erreicht hatten. Der Aufwand für die Renovierungsarbeiten war enorm, die Kosten beliefen sich auf insgesamt rund 130 Millionen Euro. Zunächst mussten die beiden 35 Meter hohen Verbrennungskessel ersetzt werden, die bis zu 16 Tonnen Abfall pro Stunde verarbeiten und 54 Tonnen Dampf erzeugen. Von der Renovierung betroffen waren auch die Rohre, die den 400 Grad heißen Dampf in die Turbine transportieren, sowie die Turbine selbst, in der der Dampf schließlich in Energie umgewandelt und zur Wärmegewinnung genutzt wird. Hinzu kamen der Austausch des Katalysators und der Transformatorstation für die Fernwärmegewinnung sowie die Installation eines neuen Speisewasserbehälters, eines Entaschungssystems und eines Wasserdampfsystems.

Wärme und Strom für mehr als 50'000 Haushalte
Die Bedeutung dieser Erzeugungsanlage für die Stadt, die zweitgrößte im Fernwärmenetz von Wien Energie, ist immens. Mehr als 50.000 Haushalte werden auf Basis ihrer Leistung mit Fernwärme und Strom versorgt. Der Personalbedarf während der Sanierungsarbeiten – insbesondere in Spitzenzeiten – war ebenso hoch. Bis zu 400 Arbeiter waren zeitweise vor Ort, um die Einhaltung der Fristen sicherzustellen. Einer der beiden Verbrennungskessel konnte im März 2014 in Betrieb genommen werden.
Dank des Einsatzes moderner Technologie ging die vollständige Inbetriebnahme der Anlage mit einer Steigerung der Kapazität einher. Die Stromproduktion der Anlage konnte bei gleicher Fernwärmeproduktion verdreifacht werden. Mit einer Gesamtleistung von 400 Megawatt und einer Produktion von durchschnittlich 500 Gigawattstunden Wärme pro Jahr ist sie derzeit eine der modernsten und effizientesten Rauchgasreinigungsanlagen der Welt.
Die Wiener Umweltstadträtin Ulli Sima sieht darin eine natürliche Fortsetzung einer nachhaltigen Umweltpolitik: „Moderne Abfallbehandlungsanlagen wie die hier in Spittelau stehen im Mittelpunkt unseres Umwelt- und Abfallwirtschaftsplans für Wien. Fernwärme leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Energieeffizienz unserer Stadt. Der Wirkungsgrad von Spittelau wurde auf 76 Prozent gesteigert, wodurch Energie effizienter genutzt wird.“

Condair RS
Die Dampf-Luftbefeuchter Condair RS verfügen über ein patentiertes Kalk-Management, das verhindert, dass sich Kalk an den Heizstäben dauerhaft festsetzen kann. Inkrustationen lösen sich sukzessive ab und werden aus dem Dampfzylinder in den Kalk-Auffangbehälter abgeleitet. Kalk-Management garantiert äußerst kurze Wartungszeiten und eine lange Lebensdauer.
Die innovative Steuerung per Touch-Display ermöglicht eine herausragende Funktionstransparenz sowie eine präzise Dampfabgabe. Die Geräte sind das Ergebnis jahrzehntelanger Erfahrung und definieren den Standard der modernen Dampf-Luftbefeuchtung.
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